
(v. l.: Miriam Wenicker, Alena Pieper, Daria Michalczak, Lehrer Olli Back, Lion Schmidt, Timmy Rough und Yalda Tajik)
Jugendliche der Mittelstufenschule Dichterviertel kämpfen mit New-Roses-Sänger Timmy Rough für das Wiesbadener Inselparadies Rettbergsaue
„Down By The River“ ist der Hit der Wiesbadener Band The New Roses. Jugendliche der Mittelstufenschule Dichterviertel nehmen ihn gerade mit ihrem Lehrer Olli Back und Sänger Timmy Rough von The New Roses neu auf. Mit dem Song, den sie Anfang Juni auf ihrem Youtube-Kanal (MSS Dichterviertel – Schulband & Kunstprojekte) veröffentlichen, sowie mit Gemälden und Aktionen wollen sie auf die Missstände um die Wiesbadener Insel Rettbergsau aufmerksam machen. Sie fordern:
WIR WOLLEN WIEDER WASSER AM INSELSTRAND DER RETTBERGSAUE
WIR WOLLEN EINEN FREIEN ZUGANG ZUR INSEL
Der Rhein hat so viel Schlamm vor den Inselstrand geschwemmt, dass bei durchschnittlichem Wasserstand einfach nur noch Matsch da ist, wo früher Wasser war. Bis 2018 wurde hier immer einmal der angespülte Schlamm ausgebaggert, doch nun passiert das nicht mehr. Die Stadt verliert ein einmaliges Inselparadies.
Der Rad-Fußweg über die Schiersteiner Brücke wird einfach nicht fertig gestellt. Das regt die Jugendlichen auf, denn es ist der einzige kostenfreie Zugang zur Insel. Eine Fahrt zur Insel mit dem Schiff Tamara ist zwar sehr schön, aber mit 4-6 Euro auch sehr teuer.
Hartnäckig schreiben sie immer wieder an die Zuständigen der Insel und der Brücke: Magistrat, Mattiaqua, die Autobahn GmbH und die Baufirma Max Bögl.
Immerhin haben sie schon erreicht, dass ihnen die Autobahn GmbH nun September als möglichen Öffnungstermin des Brückenzugangs zusagt, nachdem zuletzt immer noch Frühjahr 2025 geplant war.
Jahrelang wurde der Rheinarm des Inselstrandes immer mal wieder vom THW unkompliziert und kostenfrei vom angeschwemmten Sand und Schlamm ausgebaggert und dieser über das Ufer verteilt. Jetzt aber sei der Sand belastet. Der Sand kommt doch einfach nur an die Wasseroberfläche und bleibt fast am gleichen Ort. Es kann doch nicht sein, dass der Sand IM Rhein mit leicht erhöhten Grenzwerten verbleiben darf, aber ein paar Meter NEBEN dem Rhein, am Strand nicht. Wobei er ja eigentlich gar nicht unter der Wasseroberfläche ist, sondern wegen des nicht vorhandenen Wassers die aktuelle matschige Uferzone darstellt. Und nur ein paar hundert Meter weiter wird übrigens der gleiche Sand aus dem Rhein von einer Firma in Walluf zu Baumaterial verarbeitet und verkauft.
Welche Stadt hat schon eine eigene Insel mit weißem Traumstrand? Ein Inselparadies geht für die Wiesbadener verloren. Das Team fordert: Gebt uns den Strand zurück – Down By The River – Back To The Beach – kostenfrei über die Brücke!
Mehr Infos zum Projekt und ein erstes Demo des Songs von der Probe der Schulband mit Sänger Timmy Rough mit einem Klick aufs nächste Bild.





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