Rheingold

Titelbild Rheingold

Holz vom Wasser zerfressen, in den Ritzen ausgewaschen, in der Sonne getrocknet, wieder aufgerissen, zerbrochen, glatt geschmirgelt von Sand und Kies, manche wohl schon eine Ewigkeit im Wasser, manche vielleicht erst vor kurzem in den Rhein gefallen, von der Strömung gebrochen, an Felsen zersplittert …
Eigentlich waren viele Hölzer genau so, wie wir sie gefunden haben, schon interessant anzuschauen. Wir überlegten aber, wie wir das, was uns so an dem Treibholz gefiel, verstärken, oder mehr betonen könnten. Die Strukturen sollten farblich hervorgehoben werden: Verläufe der Maserungen, Risse, Bruchstellen, Löcher, Vertiefungen.

Auch unsere Schulband überlegte, wie man sich musikalisch beteiligen könnte. Beim Brainstorming direkt am Rheinufer in Biebrich stießen sie auf die Wagner-Villa. Vielleicht ließe sich aus einem Werk Richard Wagners etwas machen!? Das Rheingold?! Ein immer wiederkehrendes Motiv aus der Ouvertüre ging ihnen nicht mehr aus dem Ohr.

Daraus werden sie etwas machen! Treibholz aus dem Rhein und Musik über den Rhein, das passt gut zusammen … und Rhein-Gold ? Gold! ? Gold? Mit dieser Farbe hatten wir noch gar nichts ausprobiert an unseren Hölzern. Gold und Schwarz … als Kontrastfarbe. Unsere Treibholz-Stücke scheinen durch das nun an vielen Stellen hervorbrechende Gold noch einen gesteigerten Wert zu bekommen.

Klasse:
9/10 & Schulband

Teamsprecher/-in:
Berfin Ekizler

Lehrer/ -in:
Olli Back
weitere Informationen zum Leonardo Award 2019 finden Sie hier:
Rheingold – Leonardo 2019

Presseartikel aus „Der Biebricher“ März 2019