Nach unseren Waldprojekten „Wald für Wiesbaden“, „Baum steht Kopf“ und „Zapfenwunder“ hat uns das Kulturamt eingeladen, mit dem Künstler/Architekt/Kinderbuchautor Rolf Toyka zu arbeiten.
Wir bauten im Wald seitlich des Forsthauses in Kohlheck (Langendellschlag 100) einen kleinen „Weg für Neugierige“ Dafür wurden einige junge Buchen, die sich gegenüberstehen, so gebogen, dass sie einen Bogen bilden. Dann wurden die Bögen mit einer Schnur umwickelt und fixiert. Wenn in einigen Wochen die Blätter ausschlagen, werden daraus grüne Eingangsbögen oder grüne Tore, die direkt seitlich eines Forstweges abzweigen und Neugierige einladen zu erforschen wohin diese Tore wohl führen. Auch den Weg durch die Tore haben wir geschaffen und angelegt. Dazu haben wir zuerst alle Bäumchen aus dem Boden ausgegraben, und sie später rechts und links den neuen Weges wieder eingepflanzt. Vom vielen Regen der letzten Monate war der Boden sehr aufgeweicht. Das Aus- und Eingraben ging dadurch sehr gut (kein Vergleich zu unseren Aufforstungen im harten vertrockneten Boden im Dürre-Sommer 2022). Auch diese Bäumchen haben wir ähnlich den „grünen Toren“ zusammengebogen und verbunden, so dass der Weg von einem niedrigen grünen Buchenzaun gesäumt wird.
Auch der Boden des Weges sollte neugierig machen. Wir haben ihn deshalb mit Rindenmulch bestreut und dann mit frisch geschorener Schafswolle belegt, so dass ein ganz weicher Teppich entstand.
Am Ende des Weges wird demnächst ein künstlerisch gestaltetes Keramik-Wassergefäß hängen, mit einer kleinen Öffnung am unteren Ende. Aus dieser wird gesammeltes Regenwasser austreten und auf ein dünnes Blech tropfen, das durch die Tropfen Geräusche erzeugen wird. Mit Durchschreiten des Weges wird man dann immer deutlicher gleichmäßige Töne hören, die man zunächst nicht deuten kann.
Die Arbeit soll zum Nachdenken über die Bedeutung von Wasser für unsere Umwelt und den Wald anregen.
Waldprojektgruppe der Klassen 7a und 9a mit Olli Back










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